Medizinische Gutachten

Das Erstellen von Gutachten auf orthopädischem und unfallchirurgischem Fachgebiet soll einen medizinischen Sachverhalt hinreichend darstellen und diesen mit den gültigen Rechtsnormen in Übereinstimmung bringen. Das Gutachten erhebt dabei ausführliche Befunde und bewertet diese nach aktuellem medizinischen Wissensstand als auch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und ärztlicher Erfahrung.

Der Auftraggeber hat in der Regel keine medizinischen Sachkenntnisse. Aus dem Gutachten soll er Schlussfolgerungen ziehen können und zur Interpretation einer medizinischen Gegebenheit in der Lage sein. Das Gutachten dient der Klärung versicherungsrechtlicher oder anderweitiger juristischer Fragestellungen.

  • private Versicherungen

    Die privaten Krankenkassen können in bestimmten Fällen ein Gutachten verlangen. Meistens geht es um Erkrankungen, die zu einer Berufsunfähigkeit oder einer lang anhaltenden Arbeitsunfähigkeit des Versicherungsnehmers führen. Auch wenn der Verdacht auf Eigenverschulden bei einer Krankheitsursache besteht, kann die PKV ein Gutachten anfordern.

    Der Versicherungsnehmer hat dieser Aufforderung Folge zu leisten. In der Regel wird das Gutachten von einem neutralen Facharzt erstellt.

  • Sozialgerichte

    Besteht vor dem Sozialgericht Ermittlungsbedarf in medizinischer Hinsicht, wird ein ärztlicher Sachverständiger mit einem Gutachten beauftragt. Der Gutachter muss einen vom Sozialgericht erstellten Beweisbeschlussfragebogen nach den Standards der wissenschaftlich-medizinischen Lehrmeinung ausfüllen. Die Befunde müssen zudem nachvollziehbar begründet sein.

  • Zivilgerichte

    Die Zivilgerichte fordern unabhängige medizinische Gutachten ein, wenn es um gerichtliche Streitangelegenheiten zwischen Ärzten und Patienten geht. Das Gutachten dient dazu, dem Gericht Erkenntnisse über medizinische Wissenschaften, klinische Praxis und Befunde zu vermitteln. Sie tragen in vielen Fällen dazu bei, den Streitfall zu klären.

  • Berufsgenossenschaftliche Gutachten

    Im Falle eines Arbeits- oder Wegeunfalls sowie beim Verdacht auf eine Berufskrankheit kann von der zuständigen Berufsgenossenschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben werden. Anhand dessen wird festgestellt, ob die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen für eine Entschädigung gegeben sind.

    Die Gutachter sollen in der Regel klären, ob der Körperschaden des Versicherten auf den Unfall zurückzuführen ist, die Krankheit durch die Berufstätigkeit verursacht wurde und wie hoch bei einem dauernden Körperschaden die Minderung der Erwerbsfähigkeit ist.

Konservatives Spektrum

Unser kon­serva­tives thera­peuti­sches An­gebot um­fasst so­wohl ortho­pädi­sche als auch un­fall­chirur­gische Maß­nahmen sowie Kur­medizin, Manu­elle Medi­zin/Chiro­thera­pie, Sport­medizin, Reise­medizin DTG u. v. m.

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Operatives Spektrum

Wir bie­ten ein um­fas­sendes ambu­lantes wie statio­näres opera­tives Spek­trum an. Dazu zäh­len Endo­prothe­tik, Arthro­skopien, Opera­tionen an Hand und Fuß, Sport- und Un­fall­verlet­zungen sowie Metall­ent­fer­nungen.

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Gesundheits­leis­tungen

Indivi­duelle Gesund­heits­leis­tungen (IGe-Leis­tungen) sind Thera­piean­gebote die vom Patien­ten selbst bezahlt wer­den müssen. Sie werden als Er­gän­zung zur be­stehen­den Schul­medizin an­gebo­ten.

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