Indivi­duel­le Gesund­heits­leis­tungen (IGeL)

Zusatz­leistungen für den opti­malen Therapie­erfolg

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGe-Leistungen) sind Therapieangebote, die vom Patienten in aller Regel selbst bezahlt werden müssen. Es handelt sich um Therapieformen, die auf Wunsch des Patienten als Ergänzung zur bestehenden Schulmedizin angeboten werden können. Wir arbeiten ausschließlich mit zusätzlichen Therapien, von denen wir persönlich überzeugt sind und von denen viele inzwischen als positiv bewertet werden.

  • Akupunktur

    Die Akupunktur zählt zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und wird in unserer Praxis „OU im Zentrum“ von Dr. Ingo Schilasky durchgeführt.

    Die Behandlungsmethode beruht auf der Theorie der „Lebensenergie des Körpers“ (Qi). Das Qi zirkuliert auf definierten sogenannten Meridianen, die sich auf der Körperoberfläche befinden. Krankheiten können den Energiefluss negativ beeinflussen. Durch gezielte Nadelung von Akupunkturpunkten werden der Energiefluss und die Energieressourcen des Körpers angeregt, umverteilt und genutzt.

    Diese seit Jahrtausenden bestehende Therapieform kommt zum Beispiel bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz:

    • muskuläre, funktionelle Verspannungen und Muskelhartspan (Triggerpunktakupunktur)
    • Rückenschmerzen
    • Migräne/Kopfschmerzen
    • chronische Sehnenansatzreizungen (Tendinosen) wie z. B. Tennisellenbogen, Achillodynie, Fersensporn
    • Arthroseschmerzen
  • ESWT/Stoßwellentherapie

    Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) handelt es sich um eine effektive Behandlungsmethode die bei verschiedenen Sport-/orthopädischen Erkrankungen angewandt werden kann.

    Mit Hilfe von Schallwellen werden

    • körpereigene Reparaturmechanismen angeregt,
    • Stoffwechselprozesse gefördert und
    • Abbauvorgänge (z. B. bei der Kalkschulter) beschleunigt.

    Krankheitsbilder, die mit der Stoßwellentherapie behandelt werden können, sind unter anderem:

    • Plantarfasziits/Fersensporn
    • Sehnenansatzreizungen an der Hüfte
    • Achillessehnenerkrankungen
    • Patellaspitzensyndrom
    • Tennisellenbogen
    • Schienbeinkantensyndrom
    • Kalkschulter
  • Infiltrationstherapie

    Bei schmerzhaften, entzündlichen oder degenerativen Gelenkveränderungen können Einspritzungen von Schmerzmitteln oder Cortison (Infiltrationen) in oder an die geschädigten Strukturen den Schmerz lindern.

    Bei der Infiltrationstherapie werden abschwellende Effekte mit lokaler Schmerzausschaltung unter anderem in den Wirbelsäulengelenken erzielt. Behandelt werden damit zum Beispiel akute, schmerzhafte Schübe einer Arthrose.

    In vielen Fällen wird so eine schwerwiegendere therapeutische Maßnahme wie die Operation verhindert oder zumindest hinausgezögert.

    Die Infiltrationstherapie stellt teilweise eine IGe-Leistung dar.

  • Infusionstherapie

    Die Infusionstherapie wird zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzsyndromen angewandt. Hierbei werden Medikamente oder Supplemente häufig intravenös verabreicht.

    Die Anwendungsbereiche reichen von der akuten Schmerzbekämpfung bis hin zur Substitutionstherapie von Elektrolyten oder Vitaminkomplexen.

  • Atteste

    Unter Attesten versteht man schriftliche fachärztliche Aussagen, bei denen bestimmte Aspekte des Gesundheitszustandes eines Menschen bescheinigt bzw. dokumentiert werden. Der Patient fordert in der Regel auf Eigeninitiative das Attest an. Doch auch Institutionen wie Schulen, Versicherungen oder Gerichte können ein Attest verlangen.

    Werden Atteste oder Gutachten von der Krankenkasse angefordert oder dienen sie dem Krankheitsnachweis beim Arbeitgeber, so tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Alle anderen Atteste und Gutachten stellen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) dar.

    Über die anfallenden Kosten beraten wir Sie individuell.

  • Elektromagnetische Impulstherapie (Emit)

    Die elektromagnetische Impulstherapie (Emit) ist eine Methode, die körpereigene Strukturen und Prozesse anreget. Sie basiert auf elektromagnetischen Schwingungen, die mithilfe von Therapiespulen wirken.

    Die komplikationsarme Methode kann bei folgenden Erkrankungen angewandt werden:

    • entzündliche Gelenkerkrankungen
    • Mitbehandlung von Sportverletzungen
    • Arthrose
    • Weichteilrheuma
    • Bandscheibenerkrankungen
    • Ischialgien
  • Kryotherapie

    Unter Kryotherapie (Kältetherapie) versteht man den therapeutischen Einsatz von Kälte. Mithilfe eines „Kaltluftstrahls“ werden gezielt anatomische Strukturen gekühlt und behandelt.

    Die Kryotherapie wirkt sich vor allem schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend und muskelentspannend auf die betroffenen Bereiche aus.

    Zum Einsatz kommt die komplementärmedizinische Methode z. B. bei:

    • postoperativen Reizzuständen/Schwellungen
    • akuten Gelenkreizungen/-entzündung
    • Schleimbeutelentzündungen
    • Prellungen
    • Sehnen-/Sehnenscheidenentzündungen
    • Verletzungen wie z. B. Verdrehtraumata des Sprunggelenks

Konservatives Spektrum

Unser kon­serva­tives thera­peuti­sches Ange­bot um­fasst so­wohl ortho­pädi­sche als auch un­fall­chirur­gische Maß­nahmen sowie Kur­medizin, Manu­elle Medi­zin/Chiro­thera­pie, Sport­medizin, Reise­medizin DTG u. v. m.

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Operatives Spektrum

Wir bie­ten ein um­fas­sendes am­bulan­tes wie statio­näres opera­tives Spek­trum an. Dazu zäh­len Endo­pro­thetik, Arthro­sko­pien, Opera­tionen an Hand und Fuß, Sport- und Un­fall­verlet­zungen sowie Metall­ent­fer­nungen.

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Medizinische Gutachten

Wir er­stel­len Gut­achten auf dem ortho­pädi­schen und un­fall­chirur­gischen Fach­gebiet für pri­vate Kran­ken­kassen, Sozial- und Zivil­gerichte wie auch be­rufs­genos­sen­schaft­liche Gut­achten.

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