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Konservatives Spektrum

Wir bieten Ihnen effektive Alternativen zur Operation

Sowohl die Orthopädie als auch die Unfallchirurgie bieten unterschiedliche Möglichkeiten, eine Erkrankung oder Verletzung auf konservativem Weg zu therapieren. Unsere Praxis „OU im Zentrum“ kann auf einen großen Erfahrungsschatz und ein breites Spektrum auf dem Gebiet der konservativen Orthopädie blicken.

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  • Orthopädie & Unfallchirurgie

    Eine Verletzung der Gelenke, Knochen, Sehnen, Muskeln bedeutet nicht immer, dass eine Operation die einzige Therapiemöglichkeit ist. Besonders bei funktionellen Erkrankungen, chronischen Schmerzen oder Strukturveränderungen ist ein Behandlungserfolg auch mit konservativen Therapiemethoden möglich.

  • Kurmedizin

    Nach Antragsstellung bei der Krankenkasse auf Teilnahme an einer Präventionsmaßnahme eines staatlich anerkannten Heilquellenkurbetriebs oder eines Kurorts und der anschließenden Genehmigung dieser Maßnahme erfolgt die kurzärztliche Untersuchung durch Dr. Karl-Heinz Conrad. Im Rahmen der kurzärztlichen Untersuchung wird ein Therapieplan erstellt. Die daraus resultierenden Therapie-Maßnahmen werden dann am Heilquellenkurbetrieb Lohengrin Therme in Bayreuth durchgeführt.

    In der Regel dauert eine Kurmaßnahme drei Wochen. Umfangreiche physikalische Maßnahmen wie Bewegungstherapie im Heilwasser, Krankengymnastik, diverse Massagetechniken, Wärmeanwendungen (Heißluft/Fango/Heublumensack) werden verordnet.

    Behandelt werden Beschwerden und Erkrankungen am Bewegungsapparat. Dazu zählen insbesondere Arthrosen aller Gelenke sowie deren Zustand nach Gelenkoperationen. Bandscheibenvorfälle mit und ohne Operation und muskuläre Verspannungen werden ebenfalls mittels Kurmedizin therapiert.

    Gesetzlich Versicherte, Beihilfe berechtigte Beamte sowie Privatversicherte können die kurmedizinischen Leistungen in Anspruch nehmen.

  • Schmerztherapie

    Bei der Schmerztherapie erfolgt zunächst eine standardisierte Schmerzanamnese sowie die Auswertung von Fremdbefunden. Weiterhin werden die unterschiedlichen möglichen Ursachen der Schmerzkrankheit berücksichtigt (Differentialdiagnostik). Es folgt ein inhaltlich und zeitlich gestufter Therapieplan. Im Normalfall beinhaltet dieser die Infusionstherapie mit individuell zusammengestellten Schmerzmitteln.

    Abhängig vom Beschwerdebild des Erkrankten erfolgt z. B. eine therapeutische Lokalanästhesie. Die niedrige Konzentration der Lösung schaltet die Schmerzen ab. Ziel der Behandlung ist eine dauerhafte Schmerzreduktion, die Herabsetzung der Nervenerregbarkeit und die örtliche Durchblutungssteigerung. Die Nozizeptoren bzw. Nervenblöcke verlängern die Wirkungsdauer der eingesetzten Lokalanästhetika.

    Bei der Infiltrationsanalgesie werden die Schmerzfasern nahe des Rückenmarks blockiert. Die durch Bandscheibenvorfälle oder entzündete Wirbelgelenke hervorgerufenen Reizungen der Nervenwurzel werden ausgeschaltet.

    Es handelt sich um einen Teufelskreis (in der Fachsprache: circulus vitiosus) von der Fehlhaltung über Nervenirritation, Muskelverspannung bis hin zum Schmerz. Dieser soll von neuronaler Seite her unterbrochen werden. Bisweilen werden auch Steroide infiltriert, um entzündliche Begleitreaktionen zu reduzieren.

  • Physikalische Medizin & Balneologie

    Wir behandeln unsere Patienten mit physikalischen, balneologischen und klimatologischen Therapiemethoden. Dabei beachten wir auch die Heil- und Therapieplanung. Zu Muskelstimulation, Gewebswasserreduktion oder zur Kräftigung geschwächter Muskeln führen wir verschiedene Elektrotherapieformen durch.

    Für die Iontophorese wenden wir unterschiedliche Medikamente an, um ein tieferes Eindringen des Wirkstoffes in die Weichteilstrukturen zu gewährleisten. Dadurch können wir eine bessere Wirkung erzielen. Mithilfe der Elektrotherapie ist eine effektivere Behandlung möglich, als durch Salbenverbände. Bei der Sono-oder Phonophorese setzten wir Ultraschall ein.

    Darüber hinaus können für Hals- und Lendenwirbelsäule eine Mobilisierungstherapie und eine Extensionsbehandlung erfolgen.

    Abhängig vom Beschwerdebild und den zu therapierenden Strukturen legen wir Heublumenpackungen auf oder behandeln mittels Heißluft (Wärmeanwendungen).

    Bei ganz frischen Verletzungen wirkt die Kryotherapie der Schwellung entzündeten Gewebes entgegen. Dabei werden entweder Eispackungen, Kältesprays oder Kryotherapie mit CryoLight angewendet. Die Hauttemperatur wird elektronisch gesteuert auf 0° C herabgesenkt, um eine schnellere Abschwellung zu erzielen.

    Bei entzündeten Gelenken wie z. B. den Händen kann eine Ultraschalltherapie im Wasser die Mobilität verbessern.

    Die elektromagnetische Impulstherapie ist ein Verfahren zur Zellstimulation. Sie wirkt mit gedämpften Schwingungen auf das betroffene Areal ein. Dabei werden orthopädische Krankheitsbilder wie Arthritis, Sportverletzungen, Arthrose, Weichteilrheuma, Bandscheibenprobleme, Kalkschultern oder Ischialgien ideal behandelt.

    Durch die Anwendung von 2-Zellen-Bädern (hydroelektrischen Bädern) können auch Nervenwurzelreizungen in der Lendenwirbelsäule und an der Halswirbelsäule effektiv behandelt werden.

    Krankengymnastische und bewegungstherapeutische Maßnahmen, die in den verschiedenen krankengymnastischen Praxen der Stadt und des Landkreises Bayreuth durchgeführt werden, ergänzen diese therapeutischen Maßnahmen.

  • Manuelle Therapie/Chirotherapie

    Die Manuelle Therapie/Chirotherapie befasst sich mit der Behandlung von „blockierten“ Gelenken. Ziel der Manuellen Therapie/Chirotherapie ist es, ertastbare „Irritationspunkte“ (muskuläre Verquellungen) aufzuspüren, die ein Hinweis auf „blockierte“ Gelenke sein können.

    Durch spezielle Griff- und Haltetechniken kann der Therapeut mobilisierend oder manipulierend über neuroreflektorische Verschaltungen die funktionell beeinträchtigte bzw. „blockierte“ Struktur lösen. Bei der mobilisierenden Technik greift man auf sich wiederholende Dehnungsbewegungen zurück. Bei der manipulativen Behandlung löst der Arzt mithilfe definierter, vorsichtiger Impulse die “Blockaden”.

  • Zweitmeinungsverfahren

    Konservative Arthrosebehandlung nach §140 für Barmer, DAK , BKK Energie etc.

    Mehr Informationen finden Sie zu diesem Verfahren auf der Website der Deutsche Arzt AG
    www.daag.de

    Pressebericht | Nordbayerischer Kurier | 26.07.2019

    Arthrose Neue Chance für Schmerzpatienten

    Von Peter Rauscher,  27.06.2019
    Was hilft dem Knie, wenn es schmerzt? Dr. Karl-Heinz Conrad bietet seinen Patienten ein neues konservatives Behandlungskonzept bei Arthrose in Knie oder Hüfte an. Foto: Ralf Münch

    BAYREUTH. Immer öfter werden in Deutschland künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt. Die Krankenkassen bezweifeln, dass alle Eingriffe nötig sind. Ein neues Versorgungskonzept, das den Einsatz künstlicher Gelenke hinausschieben oder womöglich gar überflüssig machen soll, wird seit kurzem auch in Bayreuth angeboten.

    Der Orthopäde Dr. Karl-Heinz Conrad, der seit mehr als 25 Jahren in Bayreuth praktiziert, beschreitet neue Wege. Nicht nur, weil er ab 1. Juli nach dem Ausscheiden seines Partners Dr. Ingo Schilasky die Praxis wieder alleine führt. Sondern auch, weil er seit kurzem ein neues Therapieprogramm anbietet – als einziger Orthopäde in der Region Bayreuth, wie er sagt.

    OP-Zahlen steigen stark

    Um 31 Prozent stieg laut Krankenkasse KKH zwischen 2008 und 2018 die Zahl der Operationen in Deutschland, bei denen ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk eingesetzt wurde. Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie habe wegen solcher Klagen zusammen mit der Deutschen Arzt AG ein Behandlungskonzept entwickelt, das seit etwa zwei Jahren eingesetzt und mittlerweile von DAK, Barmer und einigen kleineren Krankenkassen anerkannt sei. Das Ziel: Bei Verschleiß (Arthrose) in Knie und/oder Hüfte eine Behandlung anzubieten, die den Einsatz eines künstlichen Gelenks hinauszögert oder gar vermeidet. Betroffene Patienten gibt es viele. Rund 40 Prozent der über 60-Jährigen leiden an Knie- oder Hüftarthrose.

    Erweitertes Budget

    Conrad, lange Jahre stellvertretender Landes- und Bezirksvorsitzender des Berufsverbandes, erläutert: Bisher hätten gesetzlich versicherte Patienten nur die Wahl zwischen Operation oder konservativer Therapie mit maximal 18 Einheiten Krankengymnastik. Wer die Voraussetzungen erfüllt und in das neue Programm aufgenommen wird, profitiere von einem erweiterten Budget und erhalte zunächst acht Therapieeinheiten in rascher Folge, die aus Krankengymnastik, manueller Therapie und Gerätetraining bestehen.

    “Durchweg zufrieden”

    Danach entschieden der Arzt und der behandelnde Physiotherapeuth, wie es weitergeht: acht, 16 oder 24 Therapieeinheiten – oder aber keine Therapie oder doch eine Operation. Zudem ist der Einsatz von Schmerzmitteln möglich. „Die 15 Patienten, die ich bisher danach behandelte, sind durchweg zufrieden“, sagt Conrad und verweist auf eine Studie der Hochschule Niederrhein mit 430 Patienten, derzufolge bei einem Großteil der Patienten nach zwei Jahren in dem Programm der Schmerzen reduziert, die Lebensqualität erhöht und die Operation verhindert werden konnte.

    Billiger als künstliches Gelenk

    Zwei Dinge stellt Conrad klar: Er wolle niemandem notwendige Operationen ausreden und es gehe ihm nicht um Werbung für seine Praxis. „Ich habe mehr Patienten in meiner Praxis, als mein Budget zulässt“, sagt der 65-Jährige. Aber das Konzept erweitere die Palette an Behandlungsmöglichkeiten, die er seinen Patienten anbieten könne – und sei für die Kasse deutlich billiger als ein künstliches Gelenk.

    Eine Zwischenform für Patienten, denen die normale Therapie mit Salben, Bandagen und etwas Krankengymnastik nicht ausreiche, für die eine Operation aber noch nicht dringend notwendig sei. Es gehe um mehr Lebensqualität, die Patienten legten das Ziel ihrer Behandlung selber für sich fest. „Dem einen reicht es, wenn er 500 Meter weit bis zu seinem Auto kommt, der andere will mit seinen Enkeln wieder Fußball spielen können.

  • Arthrosetherapie

    Die Arthrose, umgangssprachlich sagt man auch Gelenkverschleiß, ist die häufigste Erkrankung am Bewegungsapparat.

    Symptome einer Arthroseerkrankung sind unter anderem Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust. Um den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen bzw. zu beeinflussen, bieten wir zahlreiche Möglichkeiten der Arthrosetherapie. Die Therapie wählen wir in Absprache mit dem Patienten entsprechend des Krankheitsstadiums und seiner individuellen Bedürfnisse bzw. Wünsche. So können wir unseren Patienten ein ausreichendes Maß an Lebensqualität zurückgeben.

    Zu den gängigen Arthrosetherapien gehören unter anderem:

    • Ernährungsberatung
    • stadiengerechte medikamentöse Therapie
    • Elektrotherapie
    • Akupunktur
    • Hyaluronsäure-Therapie
    • Physikalische Therapie
    • Versorgung mit Hilfsmitteln wie z. B. Orthesen oder Einlagen
    • Kinesiotape
    • Stoßwellentherapie (ESWT)
    • Triggerpunktbehandlung
  • Sportmedizin

    Die Sportmedizin umfasst die theoretische und die praktische Medizin. Sie untersucht den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe. Die anschließenden Befunde sind für Prävention, Therapie und Rehabilitation von Sporttreibenden dienlich.

    In unserer Praxis in Bayreuth behandeln wir vor allem folgende Sportverletzungen:

    • Tennisellenbogen
    • Läuferknie
    • Skidaumen
    • Ermüdungsfraktur
    • Rotatorenmanschettenverletzungen
    • Meniskusschäden
    • Achillodynie

     

    Zur Anwendung kommen meist Maßnahmen aus der Physikalischen Therapie, der Infiltrationstherapie oder die Versorgung mit Orthesen. Aber auch Akupunktur und Schmerztherapie können einen großen therapeutischen Erfolg mit sich bringen.

  • Rehabilitationswesen

    Das Rehabilitationswesen beschäftigt sich mit der Erkennung der Auswirkungen bleibender Gesundheitsschäden auf Funktion, Verhalten und soziale Entwicklungen einschließlich der Besonderheiten von Verläufen chronischer Erkrankungen.

    Weiterführende Rehabilitationsvorschläge einschließlich lebens-/arbeitsbegleitender Beratung in Kooperation mit anderen Diensten werden durchgeführt.

    Die Koordination im multiprofessionellen Team einschließlich der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Rehabilitationsinstitutionen und Rehabilitationsträgern werden in unserer Praxis, der „OU im Zentrum“ in Bayreuth, durchgeführt.

  • Reisemediziin DTG

    Dr. Karl-Heinz Conrad hat Kenntnisse in der Erkennung und Behandlung von Reisekrankheiten erworben und führt Beratungen vor Reisen ins Ausland durch. Dazu zählen auch Prophylaxe-Maßnahmen und Impfungen.

    Regelmäßige Teilnahmen an den Fortbildungsveranstaltungen des Zentrums für Reisemedizin (CRM) sichern einen aktuellen Wissensstand und Beratungsstandard.

Gesundheits­leis­tungen

Indivi­duelle Gesund­heits­leis­tungen (IGe-Leis­tungen) sind Therapie­ange­bote, die vom Pa­tien­ten selbst be­zahlt werden müs­sen. Sie werden als Er­gän­zung zur be­stehen­den Schul­medizin an­gebo­ten.

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Medizinische Gutachten

Wir er­stel­len Gut­achten auf dem ortho­pädi­schen und un­fall­chirur­gischen Fach­gebiet für pri­vate Kranken­kas­sen, Sozial- und Zivil­gerichte wie auch be­rufs­genos­senschaft­liche Gut­achten.

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